
Pollença
Himmlische Kulisse in Pollença
Pollença , das ist mehr als ein schnuckeliger Ort im Norden Mallorcas mit einem bunten Sonntagsmarkt und der Calvari-Treppe, die vom Zentrum gefühlt in den Himmel führt. Pollença , das ist auch mallorquinisches Lebensgefühl. Mit viel Kunst, einem internationalen Musikfestival und beeindruckender Architektur vom ehemaligen Domikanerkloster mit seinem Rundbogen-Kreuzgang bis zu Kirchen gotischen und barocken Ursprungs.
01Blumenpracht und Mallorca-Spezialitäten
Allein dieser quirlige Sonntagsvormittagsmarkt, so lebendig, dass jedem Besucher das Herz aufgeht. Einkaufen, gucken, Seele baumeln lassen: Der Mercat von der Plaça Major bis zur Plaça de Ca les Monnares bietet an rund 300 Verkaufsständen Obst und Gemüse, Blumenpracht in Hülle und Fülle, Käse, Wurst, Honig, Kunsthandwerk, … Pollença ist ohnehin ein guter Spot zum Shopping. Die Geschäfte sind vielfältig , egal, ob Deko-, Schuh- oder Kinderbekleidungsgeschäfte, Mode- oder Accessoire-Boutiquen, Drogerien, Delikatess- oder Bioläden.
02Aufstieg auf den Kalvarienberg
Wenn nicht allzu zu viel in Korb oder Einkaufstasche gelandet ist, kann man sich nach einem Päuschen in einem der umliegenden Cafés oder Bars an den Aufstieg zur kleinen Wallfahrtskapelle auf dem Kalvarienberg machen. Es gilt, die 365 Stufen , eine für jeden Tag des Jahres , auf dem mit Zypressen gesäumten Kreuzweg, dem Calvari, emporzusteigen. 123 Meter geht es in die Höhe. Nicht abschrecken lassen, die Mühe lohnt sich! Denn oben angekommen, ist man einfach nur verzaubert. So beeindruckend ist die Aussicht über den Ort und die bergige Landschaft des Nordens.
03Extravagante Galería Maior
Eine der interessantesten Galerien für zeitgenössische Kunst auf Mallorca befindet sich in Pollença , die Galería Maior. Seit über 30 Jahren gibt es sie bereits. Mehr als drei Jahrzehnte, in denen sie stets Forum war für Außergewöhnliches und Extravagantes, für Innovatives und Noch-Nie-Zuvor-Gesehenes. Die Galerie ist auf großen Kunstmessen präsent, in Madrid und Köln, in Miami und New York. Nicht zuletzt durch die zahlreichen Kontakte der Galeristen kommen daher so außergewöhnliche Schauen in Mallorcas schöne Provinz.
04Steinbrücke Pont Romà
Die Brücke über den Torrent de Sant Jordi heißt zwar römische Brücke. Doch ob sie wirklich ein Zeugnis aus der Zeit ist, als die Römer Mallorca in ihr Reich eingegliedert hatten (123 v. Chr. bis etwa 425 n. Chr.), steht dahin. Denn erst seit Anfang des 15. Jahrhunderts gibt es Hinweise auf die Existenz der Brücke , unter dem Namen Puente de Cubelles. Andere indes glauben, sie sei Teil der Aquädukte gewesen, die zur antiken Stadt Pollentia führten, dem heutigen Alcúdia. In jedem Fall leistete und leistet die Brücke den Bewohnern von Pollença stets gute Dienste. Bis zum 20. Jahrhundert war sie zum Beispiel die einzige Möglichkeit, bei Hochwasser den Wasserlauf zu überqueren.
05Picknick auf den Klosterberg
Nicht nur der Kalvarienberg, auch der Puig de Maria südöstlich Pollenças lockt in luftige Höhen. Der Puig de Maria bringt es auf immerhin rund 330 Meter. Oben angekommen, erwartet den Besucher das Santuari de la Mare de Deú del Puig. Wie das Dominikanerkloster im Ort handelt es sich bei der heiligen Stätte um eine ehemalige Klosteranlage, sie wurde im Jahr 1348 gegründet. Ein echtes Highlight sozusagen. Allein der Ausblick auf die Tausender-Berge Puig Tomir und Puig Roig sowie die Buchten von Pollença und Alcúdia ist den Ausflug wert. Und ein schöner Platz für ein Familien-Picknick ist die Gipfel-Anlage ebenso.
06Himmlische Herberge
Schlafen in der himmlischen Herberge: Wer sich gar nicht sattsehen kann und mehr Zeit dort oben verbringen möchte, kann in dem Santuari übernachten. Ostern allerdings ist es dort mit der Ruhe vorbei: Denn an den Feiertagen zieht halb Pollença nicht nur auf den Kalvarienberg im Ort selbst, sondern „erklimmt“ in einer Prozession auch auf den Puig de Maria , um anschließend bei der "festa del Puig" mit Musik und Tanz ordentlich zu feiern.
Aber es gibt ja noch genug andere Übernachtungsmöglichkeiten in Pollença, in wirklich schönen Hotels. Und wer eine eigene Ferien-Immobilie oder einen Zweitwohnsitz auf Mallorca besitzt, wählt einfach einen anderen Termin für eine Stippvisite auf dem Marienberg.
Benachbarte Orte

Cala San Vicente
Vier Buchten gehören zum Ferien- und Badeort Cala San Vicente im Nordwesten Mallorcas: Cala Barques, Cala Clara, Cala Molins und Cala Carbó. , mit Stränden, die mal sandig, mal steinig, mal felsig sind. Cala San Vicente ist ein guter Ausgangspunkt, um den nördlichen Teil der Insel zu erkunden.
Ort entdecken
Port de Pollença
Schon Krimi-Queen Agatha Christie zog es nach Port de Pollença. Aus gutem Grund: Es ist heute um so mehr ein faszinierender früherer Fischerhafen, der voller Möglichkeiten steckt. Zum Genießen, Segeln, Surfen, Baden, Radfahren und Wandern.
Ort entdecken
Alcúdia
Lust auf den hohen Norden? Dann ist Alcúdia genau das Richtige. Beschützt von trutzigen, mittelalterlichen Stadtmauern hat der Ort viel von seinem authentischen Mallorca-Charme bewahrt. Er hat sogar fast etwas Verträumtes.
Ort entdeckenThematisch passende Guides

Alaró
Richtig gemütlich wirkt es, das Dorf Alaró am Tramuntana-Gebirge mit seinen gerade mal rund 5.600 Einwohnern. Einst war es seiner Zeit allerdings sehr voraus: Alaró war die erste Gemeinde Mallorcas, die über Elektrizität verfügte. Bereits 1901 floss dort der Strom.
Ort entdecken
Sóller
Zitronen- und Apfelsinenbäume, wohin man schaut , das ist Sóller im Tal der Orangen. Es ist ein besonderer Ort hinter den Bergen an der Nordwestküste Mallorcas, gelegen in einem Talkessel, der gleich von mehreren Tausenderbergen des Tramuntana-Gebirges umgeben ist.
Ort entdecken
Deià
Umgeben von Olivenhainen, Aleppo-Kiefern und mächtigen Zypressen hat Deià einst die Bohème geradezu magisch angezogen , von Ava Gardner bis Picasso. Was dem Bergdorf den Namen Künstlerdorf bescherte. Und noch heute hat es dieses ganz eigene Flair.
Ort entdecken